Autohaus Podlech bei www.derwesten.de
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Einen differenzierteren Blick auf die Situation wirft Thorsten Podlech, vom gleichnamigen Autohaus (Volvo, Ford): „Sicher gibt es deutliche Markteinbrüche. Doch nicht erst seit der Abwrackprämie bzw. ist diese nicht ausschließlich dafür verantwortlich”. Was die Händler vielmehr belaste, seien die Leasingrückläufer und die damit einhergehenden Restwertrisiken, die die Händler zu tragen haben.
Um diesem Dilemma zu entgehen, hat das Autohaus Podlech nun gehandelt und einen Strategiewechsel vorgenommen: „Wir haben unseren Neuwagenvertrag gegen einen Werkstattvertrag getauscht. Unsere Perspektive sehen wir klar im Handwerk, besonders in unserer Fahrzeugklinik. Dort betreuen wir große Leasinggesellschaften und deren Kunden”.
Weiterhin habe sich auch das Kaufverhalten der Kunden grundlegend geändert: „Generell wird viel weniger gezielt nach Beratung gefragt. Das Geschäft läuft immer mehr im Internet ab”, so Thorsten Podlech. Es sehe so aus, dass Kunden sich im Internet einen bestimmtem Wagen ausgucken und dann nur noch ins Autohaus kommen, um zu handeln oder mit dem Wunsch nach einer Probefahrt. Auch auf diese Veränderung reagiert das Autohaus Podlech – mit Internetportal und Gebrauchtwagenbörse (www.podlech.de): „Wir haben unseren eigenen Bestand stark minimiert und setzen eher aufs Internetgeschäft. Die Fahrzeuge vermitteln wir nun über Händlerkollegen”, erläutert Thorsten Podlech.